Dieser Workshop soll ein normales Digitalkamera-Foto mit einem Old-Fashion-Style versehen und einen altertümlichen weißen Foto-Rahmen versehen. Der Workshop wurde mit Photoshop CS3 erstellt, sollte aber auch in anderen Versionen und Programmen nachvollziehbar sein.
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Als Ausgangsbild habe ich ein Urlaubsbild aus der Toskana gewählt, aufgenommen mit einer Olympus E-500.Zur Zeit der Aufnahme stand die Sonne schon relativ tief.
Zuerst habe ich deshalb mit Bild | Anpassungen | Tiefen/Lichter die Tiefen und Lichter in Photoshop etwas angepasst, damit das Bild insgesamt hell genug ist. Leider konnte das Geschäft nicht frontal fotografiert werden, da ein Mauervorsprung im Weg war. |
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Anschließend wende ich den Filter Filter | Strukturierungsfilter | Körnung auf das Foto an. Als Optionen habe ich bei diesem Bild:
Körnung gewählt. Aber je nach Bild und Geschmack sollte auch mit anderen Einstellungen experimentiert werden. Interessant kann z. B. auch die Körnungsart Sprenkeln sein. |
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Im nächsten Schritt wird der Dialog Bild | Anpassungen | Farbton/Sättigung aufgerufen. Um den nostalgischen Sepia-Ton zu erzielen, wird zuerst das Optionsfeld Färben angewählt.
Anschließend können die Regler Farbton auf ca. 35 und der Regler Sättigung auf ca. 45 eingestellt werden. Auch an dieser Stelle können, je nach Geschmack und Bild, die Werte leicht variieren. Dunkle Bilder benötigen meist etwas niedrigere Werte. Jetzt sieht das Bild schon ziemlich deutlich wie aus Omas Zeiten aus. Es soll aber noch ein altertümlicher weißer Fotorahmen erstellt werden. |
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Dazu wird der Arbeitsflächendialog mit dem Befehl Bild | Arbeitsfläche aufgerufen. Wie groß der Rahmen werden soll, hängt von der Größe des Fotos ab. Für mein Bild mit den Ausmaßen 1600×1239 px sind 220 px ein guter Wert. Wähle einen geraden Wert, damit er durch zwei teilbar ist.
Als Farbe wird Weiß eingesetzt und das Optionsfeld Relativ ist angewählt. Die Verteilung (Anker) soll, wie im Bild zu sehen, gleichmäßig in alle Richtungen erfolgen. |
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Danach wird mit Strg+A das gesamte Bild ausgewählt. Mit Bearbeiten | Kontur füllen rufst du den entsprechenden Dialog auf. Die Einstellungen im Dialog lauten:
Breite: 55 px (ca. 1/4 des weißen Rahmens) Die Füllmethode bleibt mit Modus: Normal und Deckkraft: 100% auf den Standardeinstellungen. |
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Mit dem Zauberstab wird in den schwarzen Rahmen geklickt, so das er komplett ausgewählt ist.
Dann kann mit Auswahl | Auswahl verändern | Erweitern die Auswahl um ca. 20 – 25px erweitert werden. |
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Auf diese erweiterte Auswahl kann dann der Filter Filter | Vergröberungsfilter | Kristallisieren angewandt werden.
Zur Kontrolle ziehe das Bild am besten in eine der Bildecken, um den Rand auch sehen zu können. Ich habe den Wert 10 für die Zellengröße eingestellt. Durch höhere Werte erhält man gröbere Zacken, durch kleinere feinere. |
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Wähle mit dem Zauberstab den äusseren, schwarzen Rand aus und heben in der Ebenenpalette die Fixierung des Hintergrundes auf. Jetzt kann mit einem einfachen Klick auf Entf der schwarze Rand gelöscht werden, so das der Hintergrund transparent wird. Ohne Auflösung der Hintergrundfixierung wird der Hintergrund beim Löschen weiß.
Zu guter Letzt soll noch ein angemessener 3-D-Effekt erstellt werden. Falls du die Auswahl schon aufgehoben hast, klicke noch einmal mit dem Zauberstab in den transparenten Rand und wähle anschließend Auswahl | Auswahl umkehren. |
| Mit dem ausgewähltem Foto wähle Bearbeiten | Transformieren | Verkrümmen. Als Art der Verkrümmung wird Torbogen eingestellt.
Den Wert für die Biegung stellt man am besten oben in der Arbeitsleiste ein. Ein guter Erfahrungswert für die Biegung ist -5,0%. |
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Um den Schatten zu erstellen, greifen wir zu einem Trick (zugegeben, er ist nicht von mir). Klicke wiederum mit dem Zauberstab in den transparenten Bereich und kehren sie die Auswahl um Auswahl | Auswahl umkehren. Anschließend wähle Auswahl | Auswahl laden und drücke die Tastenkombination Strg+J um die Auswahl auf eine neue Ebene zu legen. |
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Mit Bearbeiten | Fläche füllen und der verwendeten Farbe Schwarz wird die Ebene eingefärbt. Reduziere die Flächendeckkraft anschließend auf ca. 80% – 85%. |
| Jetzt wird die schwarze Auswahl mit Bearbeiten | Transformieren | Skalieren verändert. Stelle die Werte wieder oben in der Arbeitsleiste ein:
Breite B: ca. 102 % |
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Die Auswahl wird also leicht skaliert und auf den Kopf gestellt. Ziehe die Auswahl mindestens so weit nach links und nach unten, bis am oberen und rechten Rand kein überlappender schwarzer Rand mehr zu sehen ist. Andere Schatten sind natürlich auch erlaubt.
Dann ziehe die Ebene 1 unter die Ebene 0, so das der Schatten hinter dem Bild liegt. Die Stärke des Schattens täuscht auf dem transparenten Hintergrund noch etwas. Auf weißem Grund, wirkt er stärker. |
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Damit ist unser Fotos aus Omas Zeiten fertig. Die Ebenen kann jetzt bei Bedarf noch mit Ebene | Auf Hintergrundebene reduzieren zusammengelegt werden.
Das Bild kann für eine Verwendung in das PNG-Format konvertiert werden, da sonst die Transparenz verloren geht. Ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. |












